Informatik, Photos, und Ameisen in einem Terrarium.

David ist Informatiker mit biologischem Interesse. Ihn faszinieren dezentral organisierte Systeme. Er arbeitet als Systemingenieur bei der IVU Traffic Technologies AG an Themen im Umfeld von Continuous Delivery und DevOps.




BarCamp Bonn morgen: Fast eine Vortragsankündigung

Es geht in meine alte Heimat: Morgen findet das erste Bonner BarCamp statt. Ein BarCamp ist wie eine winzige Konferenz. Der Witz ist allerdings, dass die Inhalte von den Teilnehmern kommen: Jeder ist eingeladen, eine Session vorzubereiten (ist aber kein Zwang).

Die Teilnehmer bestimmen am Anfang des BarCamps auch, welche Sessions angenommen werden. Da die Xerox-Saga von Bonn aus um die Welt gegangen ist, werde ich diese als Vortrag vorschlagen. Wie auch schon beim 31C3 möchte ich Regeln für die Zuschauer ableiten, wie man gut durch einen PR-Sturm steuert, wie man in der Auseinandersetzung mit einem wesentlich größeren Gegner klarkommt, und warum Shitstorms und Hating dabei nur unprofessionell wirken. Ich stehe auch wieder für Fragen zur Verfügung. Da ich aber natürlich im Vorhinein nicht wissen kann, ob mein Beitrag auch erwählt wird, ist das hier nur fast eine Vortragsankündigung.

Herzlichen Dank an Sascha Foerster, einen der Organisatoren, der mich in Nachgang meines CCC-Vortrags auf das BarCamp überhaupt erst aufmerksam gemacht und eingeladen hat.

Zentrale Steuerdatenbank verwechselt Steuerklassen

Ich bekomme gerade einen Eimer lustiger Mails, ob die zentrale Steuerdatenbank Elstam wohl mit Xeroxgeräten arbeitet. :-) Dort werden nämlich Steuerklassen durcheinandergewürfelt, was zumindest temporär zu Steuermehrbelastungen für Ehepaare führt. Zudem ist die Behebung und Information etwas zäh. Darum hier der Verbraucherschutzhinweis: Achtet auf eure Steuer.

Ist Ihr Unternehmen vom Xerox Scanning-Bug betroffen?

Bei mir melden sich gerade immer mehr Unternehmen, die sich fragen, ob sie erhebliche Probleme haben. Manche sind sich auch schon sicher, dass sie Probleme haben, teils in sicherheitskritischen Tätigkeitsfeldern. Alle haben – verständlicherweise – die Angst vor Publicity gemeinsam. Betroffene Unternehmen haben in der Regel drei Ziele:

  1. Sie wollen das Problem lösen, nach Möglichkeit rückwirkend
  2. Sie wollen keine Publicity, bei vielen Angestellten nach Möglichkeit nicht einmal intern
  3. Sie wollen den Anspruch auf Schadenersatz beibehalten, müssen also aufpassen, nicht im Überschwang Beweismittel für die Fehlfunktion zu vernichten.

Diese Ziele widersprechen teilweise einander; auch große Unternehmen sind nicht gefeit vor Anfängerfehlern. Darum pauschal: Jeder, der sich bei mir meldet, um überhaupt erst einmal die Lage einzuschätzen, kann sich darauf verlassen, dass ich seine Identität nicht preisgebe. Das habe ich über die ganze Angelegenheit so gehandhabt, und damit höre ich jetzt auch nicht auf. Kontaktdaten stehen im Impressum.

Xerox-Vortrag vom 31C3 auf Spiegel und FAZ - Herrlich :-)

„Jetzt geht's rund“, sprach der Papagei, als er in den Ventilator flog. Mein Vortrag ist auf Spiegel und Faz ausführlichst beschrieben und hat u.a. auf Youtube schon mehr als 10.000 30.000 80.000 8-O Abrufe. Nochmal: Danke, danke, danke für all das fulminante Feedback, da hat sich die Mühe ja echt gelohnt, ich freu ich hier! Das Video und weiteres Material gibt es hier!

Oh und ich habe auch auf dem CCC Nachricht von einer Firma erhalten, die sich ausdrücklichst für die Enthüllung des Bugs bedankt und ihre Dokumente neu gescannt hat – die Firma produziert Hochöfen. m( So schnell kann's gehn.

Video meines Xerox-Vortrags auf dem 31C3

Hier ist der Youtube-Videomitschnitt meines Vortrags „Glaube keinem Scan, den du nicht selbst gefälscht hast“ auf dem 31. Chaos Communication Congress (31C3). Die Deutsche Version ist unten eingebettet. Achtung: Im ersten Video des CCC fehlte diese Passage, die quasi den Spannungshöhepunkt darstellte. In den neuen, hier verlinkten Videos ist die Passage drin.

Auf den Videos sieht man auch, wie unheimlich gut die Stimmung war! Ich musste selbst ungehörigerweise immer wieder lachen. Das lag auch daran, dass jemand in der ersten Reihe die ganze Zeit unglaublich ansteckend gelacht hat, da fällt es dann auch schwer, ernst zu bleiben, zumal mir der Vortrag auch Spaß gemacht hat. Seid mir also gnädig. 8-) Es folgt noch etwas mehr Material:

Hier gibt es auch noch mehrere Links auf die Artikel zur Obamasache von den Leuten von Reality Check, die ich im Vortrag erwähnt hatte. Die haben das aber technisch viel netter auseinandergenommen als ich im Vortrag konnte (bei mir war es ja auch nicht Primärthema). Viel Spass :-)

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