Informatik, Realsatire, Photos. Und Ameisen in einem Terrarium.

Ich bin Informatiker mit biologischem Interesse und mich faszinieren dezentral organisierte Systeme. Je weniger globale Abhängigkeiten existieren, desto skalierbarer und robuster ist ein System. Jeder Blick in die freie Natur unterstützt mich in dieser Denkweise. Ich arbeite als Systemingenieur bei der IVU Traffic Technologies AG in Aachen.



Empörung der Bundesregierung über die Massenüberwachung, aufgeplottet nach Zeit

Der BND, also der deutsche Auslandsnachrichtendienst, hat hohe US-Regierungsmitglieder und die Türkei abgehört.

Diese bahn-brech-en-de Erkenntnis bringt es gerade nach ganz oben auf die einschlägigen Newsportale. Ja, liebe Leute, das machen Auslandsnachrichtendienste so. Leute abhören, die im Ausland politisch oder in kriegerischen Auseinandersetzungen etwas zu melden haben – ganz gleich, ob sie Regierungsvertreter sind. Dafür haben wir Auslandsnachrichtendienste.

Wie auch immer: Dass Clinton und Kerry im BND-Abhör-Beifang waren wird eine willkommene Gelegenheit für unsere Bundesregierung sein, die Abhöraffäre wieder zu begraben. Empörung wurde ja sowieso nur dann gezeigt, wenn es den eigenen Regierungsapparat direkt betraf.

Ich hoffe, an George Orwells Grab ist eine aktive Kühlung angebracht. Der dürfte mittlerweile auf einigen Tausend Umdrehungen pro Minute sein, mit beachtlichem Momentum. Wenn wir so weitermachen, schließen wir den an einfach einen Generator an und die Energiekrise ist überwunden.

(Plot zum vergrößern klicken)

Wer mir das mit dem Star-Trek-Room nicht glaubt, möge doch diesen Artikel lesen: Inside the mind of NSA chief Gen Keith Alexander. Und hier gibt es noch Infos zu dem Kollegen vom BND.

Klassenziel: Hartz IV

Was machst du, wenn die Schüler deiner Schule überwiegend aus dem HartzIV-Milieu kommen? Na ist doch klar, du optimierst den Generationenflow, indem du den lieben Kleinen direkt in der Schule beibringst, wie man sauber HartzIV-Anträge ausfüllt, auf was für Wohnungen man Anspruch hat, und so weiter, und so fort. So geschehen an der Fröbelschule Bochum-Wattenscheid. Die ist dafür nun überregional als „HartzIV-Schule“ bekannt (eigentlich ist es eine Schule mit dem „Förderschwerpunkt Lernen“). Ich habe das gestern von Freunden gehört und nicht glauben können, bis ich es heute gegoogelt habe. Die armen Lehrer.

Makros von Schmetterlingen

Vor ein paar Wochen war ich mit einer Freundin im Garten der Schmetterlinge in Sayn. Bei der Gelegenheit haben wir einige schöne Makroaufnahmen gemacht. Dieses Wochenende sind wir dazu gekommen sie nachzuentwickeln, und hier ist eine Auswahl. Wer weitere Schmetterlingsfotos mag, kann auch meine frühere Fotoserie von einem Schmetterlingsgarten in Neuseeland angucken (diese sind jedoch weniger nachentwickelt, ich hatte sie direkt aus Neuseeland hochgeladen, ein paar besser nachentwickelte finden sich auch hier).

Sämtliche Aufnahmen wurden mit einem Micro-Nikkor AF-S 105mm f/2.8G IF-ED VR auf einer Nikon D90 gemacht, jedoch ohne weitere Beleuchtung. Ich hatte zwar ein Blitzsystem mit, durfte es aber leider nicht verwenden.

Für alle, denen sich das dritte Bild nicht auf Anhieb erschließt: Das ist ein bewegungsunscharfer Schmetterling im Paarungsanflug auf den daruntersitzenden.

Welcome back to Mecktown

Heute mal wieder was aus der Region. Gerade habe ich zwei Mitglieder einer Reisegruppe in Meckenheim abgeholt, der Stadt, in der ich, neben Brüssel, einen Teil meiner glorreichen Schulzeit verbracht habe. Für diejenigen unter meinen Lesern, denen Meckenheim vielleicht nicht auf Anhieb ein Begriff ist: Meckenheim wird auch Mecktown genannt und liegt im Rhein-Sieg-Kreis, eine gute Auto-Viertelstunde von Bonn.

Schon als ich dort zur Schule ging, tauschte man unter den Schülern Informationen über Teilgebiete Meckenheims aus, die sich nicht unbedingt für einen Besuch eigneten, sofern man seine Besitztümer behalten wollte. Ich habe das damals nicht so ernst genommen.

Das Reisemittel der Gruppe war ein moderner Reisebus. Die Gruppe bestand vornehmlich aus Ehepaaren. Ich würde schätzen, es waren so 20 Personen insgesamt, vielleicht ein paar mehr. Wenn alle paarweise zum Treffpunkt anrücken, stehen also gut 10 Autos ein paar Tage auf dem Meckenheimer Schulparkplatz (natürlich hatten die von mir abgeholten Personen kein Auto dort stehen, aber da wir ohnehin nur gerundet rechnen, soll das hier einmal egal sein).

Von diesen Autos waren bei Rückkehr der Reisegruppe zwei geklaut. Schöner kann man doch kaum aus dem Urlaub wiederkommen. Respekt – sauberer Prozentsatz, Mecktown. m(

Update: Ein Teilnehmer der Reisegruppe schickt mir gerade folgende Mail.

„Die Gruppe bestand zwar aus 45 Personen, von denen aber max. 5 Paare ihr Auto dort stehen hatten, wahrscheinlich weniger, mindestens aber diese zwei.“

Macht die Quote jetzt nicht besser.

Update2: Weitere Mail besagt, dass die beiden Autos nicht geklaut, sondern aufgebrochen wurden, und dann nimmt die Polizei die mit.

In eigener Sache: Es ist gerade kurz etwas ruhiger im Blog. Ich lebe noch, und code gerade anderweitig was für die Seite, das ihr, wenn es fertig ist, hoffentlich interessant findet.

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