Bezüglich der Angriffe auf westliche Botschaften meldet sich das Satireportal thenion.com zu Wort, verdoppelt den Einsatz, und will sehen (Danke, Max)!
Eines scheint übrigens über alle Hemisphären, Glaubensrichtungen und Staatenformen hinweg ähnlich zu sein: Die Internetkompetenz derjenigen, die etwas zu melden haben (wollen). In diesem Businessweek-Artikel geht es um zwei Twitterfeeds der Muslimbruderschaft, den englischen und den arabischen.
Im Englischen wurden Äußerungen von einer der Führungspersonen gepostet, man wäre „“relieved none of @USembassycairo staff was hurt” and expressing his desire that relations withstand the “turbulence” of events.“ Der Arabische passt nur mit etwas gutem Willen dazu: „The Brotherhood’s Arabic feed included messages that praised the protests, such as “Egyptians revolt for the Prophet’s victory in front of U.S. embassy.”“
Trockene Antwort auf dem Twitterfeed der US-Botschaft in Kairo: „Thanks. By the way, have you checked out your own Arabic feeds? I hope you know we read those too“. Ich bin sicher, bei den Muslimbrüdern twittert ein Kompetenzzentrum aus der Firma DigiTask sowie Maik Mixdorf und seinem dreizehnköpfigen Team. Kann man sich wirklich nicht ausdenken, sowas.
Die letzten Tage haben mir mal wieder gezeigt wie Rückständig einige Muslimische Länder sind, ich meine wenn dort nicht unterschieden werden kann, was von einem Land und was von einer Person ausgeht, zeigt sich wie schlecht gebildet die Leute in den Ländern sind. Ich denke daran sollten einige Arabische Staaten stark arbeiten bei Alphabetisierungsquoten von 50% - 74% ist es mit der Bildung scheinbar nicht weit her.[1]
Allerdings muss man auch sagen, dass die Erzkatolischen Amerikaner auch mit diesem Schrott aufhören müssen, wenn man weiß, dass die Lage in einigen Ländern politisch Instabil ist, sollte man kein Öl ins Feuer gießen. Das Zeugt zumindest von keiner sehr fortgeschrittenen Intelligenz.
[1]http://www.laenderdaten.de/bildung/alphabetisierung.aspx