High Scalability

Als (wahrscheinlich 8-)) letzten Artikel meines Ansturms heute stelle ich eine Seite vor, die ich hier schon lange mal nennen wollte: highscalability.com. Das ist ein Blog, das sich mit verschiedenen hochskalierbaren Infrastrukturen wie z.B. denjenigen von Google und Youtube auseinandersetzt. Hier ein paar meiner Lieblingsartikel aus der letzten Zeit, falls ihr Lust habt reinzukommen:

  1. Die Architektur von Google. Erklärt, dass die Infrastruktur von Google im groben nur aus wenigen, riesigen, abstrahierten Datendiensten besteht: Mapreduce und Bigtable. Stellt kurz dar, wie die zusammenarbeiten.
  2. Kurzer Artikel zu zellenbasierten Architekturen für bessere Skalierungsfähigkeit durch unabhängige Parallelisierung. Gleichartige Denkweisen versuche ich intuitiv beim Design von Datenstrukturen und auch in meiner Forschung zu verfolgen. Was mehr als nur lokal vernetzt ist, skaliert eben schwerer. Dabei hilft mir mein Biologie-Interesse sehr, denn in der Natur ist kein einziges System global vernetzt. Ameisenhaufen funktionieren deshalb, weil sie rein lokal arbeiten. Auch in technischen Systemen sollten globale Abhängigkeiten sparsam und effizient eingesetzt werden.
  3. Zwölf generelle Techniken, um Systeme skalierbar zu halten. Offensichtlich für Leute, die schon mal etwas programmieren mussten, was auch mal ein paar Anfragen mehr aushält, aber dennoch sehr nützlich, das mal gut formuliert an einem Fleck zu wissen. Darin steht auch insbesondere, dass man Calling Stacks kurz halten sollte – das könnt ihr dann mal dem nächsten Hochbegabten unter die Nase reiben, der um jeden Preis alles unbedingt in Objekte gießen möchte und damit nicht mal auf der Kerndatenstrukturebene aufhört. Jeder, der das liest und schon mal gecoded hat, denkt bestimmt jetzt an jemanden 8-). Objektorientierung ist insbesondere dann toll, wenn man weiss, wo man sie sinnvoll einsetzt, und wo nicht.

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