Erstens: Der Trojaner-Hersteller heisst Digitask, und – ach, schön – laut Spiegel wurde der Besitzer früher wegen Beamtenbestechung verurteilt. Zweitens hatten wir ja den Witz gehört, dass die vor den hochbegabten Behördenvertretern bestimmt mit „AES-Verschlüsselt“ geworben haben – und jetzt liegt eine Verkaufspräsentation von Digitask auf Cryptome und es stellt sich heraus - GOTT, haben sie TAT-SÄCH-LICH! Unsere armen Steuern, da sind laut Spiegel Millionen draufgegangen über etliche Behörden. Drittens hat Bayern schon 5 Trojanereinsätze eingeräumt, wobei jedes Mal auch rechtswidrige Screenshots angefertigt wurden, und deren Innenminister Herrmann sieht keine Rechtsverletzung. Wetten werden noch angenommen, wann der fliegt.
Bonmot zum Schluss: Bei Digitask ist eine Stelle in der Qualitätssicherung frei
(u.a. via).