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Hrefs #5

Heute mit gut begründeten Ansichten zur Vorratsdatenspeicherung, Gratismentalität im Web, einem USB-Stick, der nach pornographischen Inhalten auf Rechnern sucht, einem 60-DoF-Roboter, der die menschlichem Muskeln und das Skelett imitiert, diversen nützlichen und kostenlosen Programmen und wie man User dazu bringt, Fehlermeldungen zu lesen.

Datenschutz

  • Aktuell geht ja vermehrt durch die Medien, dass wir alle sterben werden, jetzt, wo die Vorratsdatenspeicherung fürs erste abgeblasen ist – aufgrund von Schlamperei im Gesetzgebungsprozeß, wohlgemerkt. Malte Spitz bringt dazu einen sauber begründeten und gut referenzierten Kurzartikel Fakten zur aktuellen Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung. Mein Tipp: Erst den Artikel lesen und dann diverse Interviews von Wolfgang Bosbach (CDU, MdB, Vorsitzender d. Innenausschusses) in Relation setzen. Der Artikel wurde sogar komplett auf Netzpolitik gemirrort. Dieser Punkt ist keine politische Stellungnahme für/gegen CDU/Grüne.

Internet, Technik, und gesellschaftliche Aspekte dazu

Nette kostenlose Software

  • Caschy hat in letzter Zeit wieder ein paar interessante kostenlose Programme ausgegraben.
    1. Mit NTFS-Walker und DiskDigger könnt ihr die NTFS Master Filetables analysieren und auch gelöschte Dateien wiederherstellen.
    2. KeePass verwaltet eure Passwörter in verschlüsselter Art und weise (ich nutze so etwas grundsätzlich nicht, aber es ist sicherlich für viele Leute von Nutzen).
    3. Networx ist eine portable Anwendung zum Netzbandbreitencheck, sehr praktisch.
    4. Mit Synkron lassen sich Dateisysteme über verschiedene Betriebssysteme hinweg synchronisieren. Ich selbst nutze für sowas das RSync-Protokoll, das kommt auch mit riesigen Dateibeständen, sehr vielen kleinen Dateien und geringen Bandbreiten sehr gut klar, erfordert aber kurze Einarbeitung. Gute Implementierung von Client und Server für Windows: CwRSync. Hier dann noch ein guter, für private Zwecke kostenloser SSH-Server, damit das ganze verschlüsselt vonstatten geht: BitWise WinSSHD.
    5. Wer den kostenlosen und vielseitigen Dateipacker 7-Zip mag, ist vielleicht an der durchdesignten Variante PeaZip interessiert. Gibt es auch als portable Version. Habe auch irgendwo ein GPO-Deploymentfähiges MSI für Windowsdomänen gesehen, finde ich aber leider gerade nicht wieder.

Leckerlis

  • In „Ask Slashdot“ gibt es einen Admin-Eintrag über die Problematik, dass User Fehlermeldungen nicht lesen, geschweige denn darüber reflektieren – sondern sich nur Kombinationen von Tastendrücken einprägen, wie man diese möglichst schnell wieder vom Bildschirm wirft. Der Verfasser bringt dann gleich noch ein paar lustige Vorschläge, wie man diesen Umstand angeht. Die nachfolgende Diskussion ist Slashdot-Typisch relativ ergiebig zu lesen.
  • Eindrucksvolle Werbung dafür, im Auto den Sicherheitsgurt anzulegen (danke, Basti). Sowas hat man ja in vielfältiger Form schon häufiger gesehn. Meistens denkt man dann im Kino „mh, die haben Recht“ und nach dem Film hat man die Werbung wieder vergessen. Um das ganze eindrucksvoller zu gestalten könnte man den Spot abändern: Grundsetup das gleiche, Vater fährt da im unsichtbaren Auto rum. Der Unfall sollte aber so vonstatten gehen dass er (ebenfalls in Zeitlupe, Schnitt gleich) sich im unsichtbaren Auto alle Verletzungen zuzieht die man sich eben so zuzieht wenn man durch die Scheibe geht. Das sind natürlich teure Spezialeffekte. Wer hart drauf ist kann zum Schluss noch Mutter und Tochter in der Psychiatrie zeigen, wobei das insgesamt natürlich sehr makaber ist. Ich bin allerdings sicher, dass man sich an diesen Spot, der wirklich einmal plakativ und unverniedlicht klar machen würde, was für Folgen unangeschnalltes Fahren mit sich bringen kann, lange erinnern würde. Der Spot wäre dann sicher ab 16 Jahren, aber das ist ja auch die kraftfahrzeugführende Zielgruppe. Es gab ja auch schon ähnlich makabere Werbungen zum Thema Rauchen.
1) Das war, als ich die Lösungen zu den Übungsaufgaben aus dem Script entfernt habe. Der Grund war übrigens, dass die Aufgaben weitestgehend beim Fachgebiet sehr naheliegend waren und ich so, ohne es zu wollen, diversen Dozenten (die mich im Vorfeld freundlich angemailt hatten) den Übungsbetrieb boykottiert habe, weil bei denen einfach jeder 100% der Punkte hatte und die so nicht mehr wussten, wer echt was getan hat und wer nicht. Da ich mit meinem Manuscript die Lehre verbessern und nicht erschweren will, war meine Vorgehensweise dann klar. Meine Antwort auf die folgenden Hassmails war ein Amazon-Suchlink zu „Neuronale Netze“ ;-), dann war Ruhe.

Diskussion

CK, 2010/03/09 22:25

die Antiraucherwerbung gefaellt mir :)

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