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Hrefs #2

Heute mit schweizer Computern, griechischen Finanzen, dem Mossad auf Video, der Vorhersagbarkeit menschlicher Bewegungen mittels Vorratsdaten, einem Legoroboter, der Zauberwürfel löst, und anderem.

Ausland

  • Nach schweizer Banken und schweizer akademischen Abschlüssen gibt es jetzt Popcornkino zu schweizer Beamtencomputern. Beschluss vor zwei Jahren: Bundesrechner „standardisieren“, danach einheitlich auf Windows Vista bringen, zwecks Kostenersparnis. Nach diversen Verspätungen ist man hardwaretechnisch jetzt langsam fertig, Vista ist aber noch fast nirgendwo drauf. Ämter unterstellen sich gegenseitig Faulheit oder gar Sabotage. Gespart hat man im übrigen nichts. Und bei allem Streit hat man jetzt auch gemerkt: Es gibt Windows 7. Also will man jetzt schauen, ob man nicht das ganze Projekt neu startet und dann Windows 7 installiert. Schade. Das Geld, was hätte gespart werden sollen, hätte man gut in die Schweizer Armee stecken können, die ist nämlich zahlungsunfähig (ja, das geht, und die wollen jetzt am Internet sparen, scheint bei denen ja ein Armee-Kostenfaktor zu sein). Das wäre für mich jetzt der ROFL des Tages gewesen, wäre da nicht die nächste Meldung.
Sechs Abgeordnete der kleinen Linken Koalitionspartei forderten die Regierung auf, wegen Reparationszahlungen Druck auf die Bundesregierung auszuüben. Zugleich machten sie deutsche Banken und Politiker für die Krise des Mittelmeerstaates mitverantwortlich. „Mit ihren Äußerungen spielen deutsche Politiker und deutsche Finanzinstitute eine führende Rolle in einem erbärmlichen Spiel, bei dem Geschäftemacherei auf Kosten der Griechen betrieben wird“, hieß es in einer Anfrage der Abgeordneten an die Regierung.
  • Der Mossad hat sich in Dubai einer ungeliebten Person entledigt. Dubai ist total kameraüberwacht, also findet man sowas relativ einfach raus, was wiederum für diplomatischen Ärger sorgt. Hier ist ein Video in dem man sieht, wie das Opfer in einen Hotelfahrstuhl steigt, und ein paar angebliche Mossadler dem in den Fahrstuhl folgen. Aber es kommt noch besser: Weil israelische Pässe da schon auffallen ;-), hat man sich dafür EU-Pässe besorgt und ist jetzt nicht nur in Dubai unbeliebt. Ich möchte gerade nicht im israelischen Außenministerium arbeiten. Man darf gespannt sein, wie das weitergeht. Entweder, die EU-Pässe sind doch nicht „absolut fälschungssicher“, oder es kommt da nach und nach raus, dass daran EU-Nachrichtendienste beteiligt waren. Beides wäre interessant.

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Technik und Forschung

  • Laut diesem Bericht basieren die serienmäßigen Geschwindigkeitsmesser aller Düsenjets auf Spezifikationen von 1947 (also vor Beginn des Düsenflugzeitalters)! Wurde in Zusammenhang mit dem Air-France-Crash entdeckt.
  • Heise schreibt, dass die MINT1)-Fächer nach wie vor unter hohen Abbrecherquoten leiden und da auch die Studienreformen nichts dran geändert haben. Ja, mit zunehmender Fächervielfalt gerade in dieser Art Fächer kann man eben erst im Studium merken, ob das was für einen ist, das finde ich ganz normal. Dass bei dieser Wegfindung übervolle Stundenpläne das Denken verhindern, ist natürlich kontraproduktiv. Ich selbst hatte den Bachelor-Vorläufer2) in Bonn, das war ähnlich zeitintensiv in Relation zur Studienordnung davor, und da ging das mit der Selbstorientierung so gerade noch, wenn man seine Zeit managen konnte.

Leckerlis

1) Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik
2) Noch Diplom, aber auch schon modulare Studienordnung

Diskussion

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PDKKY
 
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