Yellowstone National Park

Wieder zurück aus der Handy- und Internetfreien Zone mit vielen neuen Bildern, Eindrücken und einem kleinen Unfall.

Vom Campingplatz nördlich von Salt Lake City (Punkt A) sind wir zu einem weiteren am Westeingang von Yellowstone gefahren (Punkt B). Dort blieben wir eine Nacht, ehe wir für zwei Nächte auf einen direkt im Park gelegenen Campingplatz umzogen. Auf unserer Route haben wir Idaho von Süden nach Norden durchquert und befanden uns dann wechselweise in Montana, Wyoming und Idaho. Die Vegetation hat sich zu dichten Nadelwäldern hin gewandelt.

In zwei Tagen haben wir dann verschiedenste Sehenswürdigkeiten des Parks besucht, der übrigens der Deckel eines aktiven Vulkans ist. Es gibt viele Geysire, und stufenartige Schwefelablagerungen. Die einzelnen Wegpunkte im Park habe ich mal aus der Karte weggelassen.

Beeindruckend ist auch die Fauna: Mehrmals versperrte uns eine Herde riesiger Bisons (!) den Weg auf der Straße – diese Tiere sind dermaßen ruhig, dass man sie nicht verjagen kann und warten muss, bis sie die Straße freiwillig verlassen.

Anders als im Süden sind auch die Temperaturen: Da wir sehr hoch gelegen sind (deutlich über 2.000m), sinken die Temperaturen nachts gegen ein Grad Celsius. Dies hatte zur Folge, dass der Kühlschrank mehr kühlte als gewöhnlich, und so hatten wir am Morgen gefrorene Milch (siehe Bild am Boden der Galerie). An dieser Stelle ist es gut, dass unser Wohnmobil nicht nur eine leistungsfähige Klimaanlage, sondern auch eine Gasheizung mit Thermostat hat.

Als Dreingabe gab es noch einen kleinen Wohnmobilunfall: Auf einer sehr schmalen Straße (wir fuhren schon äußerst rechts) sind wir einem anderen Wohnmobil entgegengekommen, und unsere jeweiligen Fahrerrückspiegel haben dieses Happening leider nicht unbeschadet überstanden. Während bei uns nur der kleine, untere Weitwinkelteil des Spiegels in Mitleidenschaft gezogen wurde, war bei dem Unfallgegner gleich der komplette Spiegel hinüber. Sei's drum, das ist ein Standardersatzteil, und nächste Werkstatt kriegen wir einen neuen. Insgesamt also alles sehr unstressig und kaum zwei Stunden Aufwand. Mit Panzertape lassen sich halt sehr viele Dinge regeln :-)

Jetzt befinden wir uns wieder am sehr schönen Campingplatz an Punkt B, um einfach mal einen Tag auszuspannen.

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