Informatik, Realsatire, Photos. Und Ameisen in einem Terrarium.

Ich bin Informatiker mit biologischem Interesse und mich faszinieren dezentral organisierte Systeme. Je weniger globale Abhängigkeiten existieren, desto skalierbarer und robuster ist ein System. Jeder Blick in die freie Natur unterstützt mich in dieser Denkweise. Ich arbeite als Systemingenieur bei der IVU Traffic Technologies AG in Aachen.



Ameise gegen Wachsmottenlarve

Eiweiß tut Ameisen gut und hilft bei der Vermehrung. Also habe ich mal eine lebende Wachsmottenlarve angeboten (sieht in etwa aus wie eine 3-4cm große, weiße Raupe). Ich hatte natürlich damit gerechnet, dass ein Tumult entsteht, und die Larve von einer ganzen Truppe Ameisen dahingerafft wird. Aber nichts dergleichen: Eine einzige Majorarbeiterin hat genügt. Sie hat sich ca. eine halbe Stunde mit der Larve gewälzt, sich verbissen, ihre Säure versprüht, und dann ist die Larve verstorben. Der ganze Stress hat nicht mal was gebracht: Sie mögen die Larve anscheinend nicht 8-). Aber: Wenigstens sind ein paar gute Makros dabei rumgekommen! :-)

Ameisen-Makros mit Gegenlicht und Honigtropfen

Nach all den Lästereien über Hüpfburgen, Grundschullehrämtler und vieles mehr ist es mal wieder Zeit für ein Ameisen-Update. Genauer: Zwei Ameisen-Updates – gleich kommt nämlich noch eins. Insgesamt schreibe ich nicht sooo viel zu den Ameisen. Das hat damit zu tun, dass die Ameisen im Moment nicht gerade Rampensäue sind, sondern relativ zurückgezogen leben, nachdem der Start ins Jahr eigentlich sehr lebhaft war. Warum das so ist – keine Ahnung.

Schimmel im Formicarium gibt es nicht, sie sitzen einfach da, hüten ihren Nachwuchs und befühlern sich. Dennoch rennen ab und zu ein paar Kundschafter in der Arena herum und nutzen das Nahrungsangebot. Insbesondere Heimchen und Honig sind beliebt. Das hat mich dazu verleitet, ein paar Makros von honigschleckenden Ameisen im Gegenlicht zu schießen :-) – seht selbst. Auf einigen Bildern sieht man auch, wie die Ameisen sich gegenseitig füttern.

Übrigens habe ich heute gemerkt, dass mir einige Benutzerkommentare in älteren Ameisenartikeln durch die Lappen gegangen sind – auf die habe ich mal geantwortet. Sorry dafür!

Ameisen erwachen aus Winterruhe

Gerade habe ich die Ameisen aus ihrem Winterquartier vom Balkon wieder eingeholt. Leuchten durch die rote Folie ergibt: Sie leben! Obwohl der strenge Frost Anfang Februar sogar nahe der Hauswand für gefrorene Getränkeflaschen gesorgt hat, geht es ihnen anscheinend gut. Ich habe zwar die Königin im Ameisenkneuel nicht ausmachen können, allerdings habe ich sie auch nirgendwo tot gesehen (die Ameisen legen dezidierte Friedhöfe an, da hätte sie dann wohl herumgelegen).

Für die Winterruhe wurde das Nest von der Arena abgekoppelt und in einem alten, mit Decken ausgepolsterten Monitorkarton in einer Balkonecke verstaut. Die Ameisen haben sich in eine einzige Kammer des Nestes zurückgezogen, und diese mit Steinen von innen verschlossen. In diesem Sinne freue ich mich auf weitere schöne Ameisenmakros dieses Jahr – und vielleicht klappt es ja auch mal mit den Zeitrafferaufnahmen! In den nächsten Tagen überlege ich mir ein Foto-Setup, schließe das Nest wieder an die Arena an, und dann gibt es das erste mal Futter – in dieser Reihenfolge! :-)

Ameisen leben noch: Kokons, Nachwuchs und Winterruhe

Jetzt hat es schon lange nichts mehr zu den Ameisen gegeben, worauf ich in den vergangenen Wochen bereits mehrfach hingewiesen wurde. Das ist meine Schuld, und nicht die der Ameisen, also möchte ich mal wieder einen kleinen Post und ein paar Fotos zu ihnen loswerden.

Ameisen vermehren sich: Es gibt Larven

Es ist wieder Zeit für ein paar Makros, denn die Ameisen machen sich prächtig. Letztes Mal gab es Fotos vom Gelege, dieses Mal sind wir schon einen großen Schritt weiter: Die Ameisen haben viele Larven. Erstmals gibt es auch Bilder der Königin.

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