Informatik, Realsatire, Photos. Und Ameisen in einem Terrarium.

Ich bin Informatiker mit biologischem Interesse und mich faszinieren dezentral organisierte Systeme. Je weniger globale Abhängigkeiten existieren, desto skalierbarer und robuster ist ein System. Jeder Blick in die freie Natur unterstützt mich in dieser Denkweise. Ich arbeite als Systemingenieur bei der IVU Traffic Technologies AG an Themen im Umfeld von Continuous Delivery und DevOps.



Das Beste kommt zum Anfang

Es gibt Tage, an denen fällt das „Zitat des Abends“ direkt in den ersten Abendminuten. Auch der heutige Landtagswahl-Abend NRW war noch jung, als Sarah Stalins Faust Wagenknecht mit der Wärme eines Gulags dem ihr ureigenen Charme um Punkt 18:22 auf ARD einen uneinholbaren Schenkelbrecher ablieferte: „Unsere Wähler sind zuhause geblieben, weil sie den Glauben an die Demokratie verloren haben!“ Der ist auf so vielen Ebenen gut, das muss einfach Absicht gewesen sein. Chapeau! Mein Bauch tut mir jetzt weh, und mir laufen immer noch die Tränen an den Wangen herunter. (Beide durchgestrichenen Stellen sind übrigens Zitate aus der Bilderserie "Schreckliche Frauen" auf n-tv.de.)

Bewundernswert auch Herrmann Gröhe, CDU-Generalsekretär, in einer der anschließenden Diskussionsrunden. Er beeindruckte weniger durch Schenkelbrecher, als durch überragende Ruhe und Selbstbeherrschung. Von Ulrich Deppendorf mit der Frage konfrontiert „War Norbert Röttgen der falsche Mann zur falschen Zeit am falschen Ort?“ ließ er sich nichts anmerken. Ich hätte wahrscheinlich ohne sichtbare Regung geantwortet: „Also entschuldigen Sie mal, Ort und Zeit konnten wir uns ja gar nicht aussuchen, die waren schon richtig.“

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