Informatik, Realsatire, Photos. Und Ameisen in einem Terrarium.

Ich bin Informatiker mit biologischem Interesse und mich faszinieren dezentral organisierte Systeme. Je weniger globale Abhängigkeiten existieren, desto skalierbarer und robuster ist ein System. Jeder Blick in die freie Natur unterstützt mich in dieser Denkweise. Ich arbeite als Systemingenieur bei der IVU Traffic Technologies AG an Themen im Umfeld von Continuous Delivery und DevOps.



Gespräche zwischen Toulouse-Attentäter und Polizei geleaked

Die Französische Sender TF1 hat Gespräche zwischen Polizei und Mohammed Merah, dem Attentäter von Toulouse, veröffentlicht. Insgesamt liegen TF1 viereinhalb Stunden Material vor. Die Empörung ist groß, das Innenministerium schäumt, wie der Sender da herankommen konnte. Das wissen aufmerksame Leser dieser kleinen Internetseite natürlich: Teil 1, Teil 2, Teil 3, und Teil 4 8-).

Die Untergang (letzter Teil). Die Ergebung

21. März 2012, abends. Link zum ersten Teil. In einem Hotel gehobenen Standards in Toulouse nach dem Abendessen. Rote Vorhänge, der Essensduft liegt noch in der Luft. Anwesend sind Präsident Sarkozy, Innenminister Claude Guéant und deren jeweilige persönliche Referenten. Zigarren in den Aschenbechern, vor jedem steht ein Glas Rotwein.

Die Untergang (Teil 3). Die Erben von Abbottabat

21. März 2012, ca. 14:40 Uhr. Link zum ersten Teil. Nach wie vor im Lagecontainer. Innenminister Claude Guéant ist gerade eingetroffen, dazu ein Referent von ihm. Die Polizisten und Amaury de Hauteclocque sind auch noch da. Die Luft im Container ist nicht besser geworden. Der Nebel hat sich noch verstärkt, die hineinscheinende Sonne wird aber langsam gelber, wärmer und nachmittäglicher. Hauteclocque und Guéant bilden einen guten Kontrast. Zwei selbstbewusste Charaktere. Der eine soldatenartig in Uniform, trainiert, gerade, der andere weniger trainiert, leicht schütteres Haar, aber älter, erhabener.

Die Untergang (Teil 2). Der letzte Tag im Toulouser Bunker

21. März 2012, ca. 13:15. Was bisher geschah. In einem Wohnviertel in Toulouse vor Merahs mehrstöckigem Wohnhaus. Es ist ein schöner, sonniger Vormittag, der erste warme in diesem Jahr. Spezialeinheiten stehen herum, gepanzerte Fahrzeuge, in der Nähe hört man einen Hubschrauber. Man hört Bruchstücke militärisch anmutender Funksprüche. Mittendrin ein abhörsicherer Container mit verspiegelten Scheiben als Lagezentrum. Im Container unaufgeräumte, extrem beengte Büroathmosphäre. Man hört Computertastaturen, durch die verspiegelten Scheiben fällt nur wenig gräuliches Licht, Zigarettenrauch erzeugt Nebel. Es riecht nach Instantkaffee und übernächtigten Menschen. Anwesend sind einige Polizisten und Amaury de Hauteclocque, der Chef der Pariser Antiterroreinheit RIAD. Die Stimmung ist angespannt.

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